Ein Lächeln … im Alltag

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... erlebt

Jeden Morgen fahre ich mit dem Auto ins Büro. Mit mir viele andere auch. An der roten Ampel oder im kleinen Stau mag ich es, meine Nachbarn auf der Straße ein wenig zu beobachten. Das Bild ist geprägt von müden, gelangweilten oder gehetzten Gesichtern. Von Zeitung lesenden Männern, Frauen, die ihre Make up vollenden und von telefonierenden Kaffeetrinkern. Meistens sind sie alle – wie ich auch – alleine im Auto. Und dann gibt es noch die ‚Schultransporte‘ mit schweigenden Vätern oder gestressten Müttern. Heute war es anderes. Neben mir ein weißer Van, er hat leicht geschaukelt und die Musik war auch durch das geschlossene Fenster noch gut zu hören. Eine fröhliche Mutter und ihre zwei ebenso fröhlichen Töchter haben darin gut gelaunt zur Musik getanzt. Wir haben uns zugewunken und gelacht. Und da war es wieder, dieses Lächeln im Gesicht … ein Alltagslächeln. So unverhofft. So schön!

2 Kommentare

  1. lachends kind sagt

    Sehr schön. Man kann aber ruhig auch selber aktiv werden und den initialscgritt einleiten.
    Ich lächel eauch wildfremde an, einfach so. 50% sind vielleicht verstört, irritiert, aber die andere Hälfte quotiert es mit einem Rücklächeln.
    Der härteste Fall den ich mal hatte war ein echt misantrophischer Kisokbeseitzer – über ein Dreiviertel Jahr kein Rücklächeln. Hab mich aber davon nicht irritieren lassen und siehe da: eines Tages „musste“ er dann doch zurücklächeln.
    Manchen Menschen haben halt mit sehr vielen Dämonen kämpfen, ich denke, wir solltren ihnen immer wieder erneut mit uneingeschränktem Respekt und Freundlichkeit „kontern“, irgendwann lassen sich selbst Steine erweichen.
    Kleiner Filmtipp: Happy go lucky von Mike Leigh.
    Alles gut dir!

    • die alte Tante sagt

      Lächeln funktioniert fast immer … und ja, Hartnäckigkeit lohnt sich! Danke und weiterhin viel Lächeln !!

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