stoner – john williams

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... erlebt

Manchmal glaube ich von Büchern, dass sie besonders sind. Keine Ahnung von was ich mich da leiten lasse, Rezensionen, Bewertungen, Empfehlungen? Titelbild … mmh – einfach ein Bauchgefühl. Diese Bücher kaufe ich und hebe sei meist auf. Ich möchte Sie in besonders entspannten Momenten lesen. Ich möchte sie intensiv lesen, nicht so nebenher. So ist es auch mit Stoner passiert. Der musste zweimal mit nach Korfu fliegen um jetzt endlich über die Weihnachtsfeiertage gelesen zu werden.

Stoner hat mich von der ersten Seite an gefesselt. So wie erhofft. Ich habe dann das Bedürfnis, das Buch laut zu lesen. Ich lese es mir also vor … ein bisschen schräg? Ja. Aber mir macht das Spaß und keine Angst, nach ein paar Seiten lese ich auch normal weiter. Schade eigentlich.

Das Buch wurde 1964 von John Williams geschrieben und war nicht wirklich ein Erfolg. Aber vor ein paar Jahren wurde es in Amerika wieder neu aufgelegt und ist inzwischen europaweit ein Bestseller geworden. Zu Recht wie ich meine!

Die Geschichte ist die Lebensgeschichte von Stoner – vielleicht ein wenig autobiografisch mit Williams? Stoner studierte Agrarwissenschaften und entdeckte  seine wahre Leidenschaft, die Literatur.

<Und wollen Sie auf diese Farm zurückkehren, sobald Sie hier Ihren Abschluss gemacht haben?> (fragt der Professor) <Nein, Sir> erwiderte Stoner, und die Bestimmtheit seines Tons überraschte ihn. Mit einigem Erstaunen registrierte er die Entscheidung, die er gerade getroffen hatte.

Unaufgeregt zielstrebig geht er seinen Weg. Begegnet Menschen, geht mit ihnen einen Teil seines Lebens, nimmt Abschied. Er erlebt Tiefen im Beruf wie im privaten Leben und bleibt sich treu. Bis zum letzten Tag.

Absolut lesenswert !!

 

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